Warum wir der Digitalisierung nicht blind vertrauen sollten

rezension-leben-auf-autopilot-der-digitalisierung-nicht-blind-vertrauenLeben auf Autopilot: Warum wir der Digitalisierung nicht blind vertrauen sollten

Warnung: Einige Inhalte dieses Buches sind dafür geeignet, die Bevölkerung zu verunsichern. Dieser Hinweis, der als ironische Parallele auf eine Aussage unseres Innenministers gedeutet werden könnte, hat allerdings seine Berechtigung. Denn Gerd Pfitzenmaier malt in seinem Buch ein in weiten Teilen düsteres Bild unserer Zukunft. Eine Zukunft, die davon geprägt sein könnte, dass die technologische Entwicklung nicht mehr beherrschbar wird und wir ihr ausgeliefert sind.

Das Buch aber als pure Schwarzmalerei abzutun, wird den klugen Fragen, die Pfitzenmaier aufwirft, nicht gerecht. Auch wenn dazu vielleicht weniger als 144 Seiten ausgereicht hätten, zeigt er an vielen Beispielen auf, wo Gefahren lauern können und dass es sinnvoll ist, auf die »Mahner in der Wüste« zu hören.

Das Buch sei jedem und jeder empfohlen, die sich später nicht vorwerfen lassen wollen, sie hätten die Augen vor problematischen gesellschaftlichen Entwicklungen verschlossen. Denn auch wenn wir die Zukunft nicht aufhalten können, so sollten wir zumindest versuchen, sie verantwortlich zu gestalten. Dazu gehört, dass wir über Chancen und Konsequenzen informiert sind. Zu beidem verhilft uns dieses Buch.

Gerd Pfitzenmaier: Leben auf Autopilot: Warum wir der Digitalisierung nicht blind vertrauen sollten.
oekom verlag, München 2016, 12,95 Euro.
ISBN: 978-3-86581-813-3

Wer das Buch gerne online bestellen möchte, sei dazu eingeladen, das über www.bildungsspender.emk-bildung.de zu tun. Über den Bildungsspender gelangt man zu seinem ganz persönlichen Lieblingsjob (z.B. Amazon), unerstützt damit aber die Arbeit des Bildungswerk der EmK (ohne einen Cent mehr zu bezahlen).

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