Vertrauen haben

Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? … Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft.
(Matthäus 6,31+32)

Es gab wenig, was ich am Ende meiner Saufzeit noch auf die Reihe gebracht habe. Zu den wenigen Dingen gehörte, dass ich regelmäßig meine Miete zahlte. So groß war die Angst, die Wohnung zu verlieren; quasi den einzigen Ort wo ich mich sicher fühlte, weil ich dort in Ruhe trinken konnte.

Nach Jahren der Trockenheit zahle ich meine Miete immer noch pünktlich. Diesmal nicht aus Sorge darum, die Wohnung zu verlieren, sondern, weil es so vereinbart ist. Dafür plagen mich nun ganz andere Sorgen und Ängste. Wie sieht es mit Aufträgen für meine Firma aus? Wie lange machen meine Knie noch mit? Werde ich alleine alt?

Manchmal sind es nur kurze Momente, die mich an allem Zweifeln lassen; manchmal ziehen sich die Sorgen über Tage. Erst der Blick auf’s Kreuz lässt mich dann wieder zuversichtlich werden. Der Blick auf’s Kreuz, auf Jesus, ruft in mir die Erinnerung hervor, dass ich nicht allein durchs Leben gehe. Das Gott an meiner Seite ist.

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