Vaterliebe

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.
(4. Mose 6,25)

Wir Süchtigen haben vielfach ein gestörtes Vaterverhältnis. Entweder es gab ihn gar nicht in unserer Zeit des Heranwachsens oder aber es entstand aus anderen Gründen keine emotionale Nähe. Nicht selten sind auch seelischer und/oder körperlicher Missbrauch dafür verantwortlich, dass wir kein liebevolles Vaterbild ins Erwachsenenleben mitnehmen konnten.

Das mag mit ein Grund dafür sein, dass es gerade Süchtigen so schwerfällt eine Beziehung zu Gott den Vater aufzubauen. Es fällt dann schwer an einen Gott zu glauben, der liebevoll und zugewandt auf einen blickt und sich nichts mehr wünscht, als das wir sein Geschenk der Gnade auch annehmen.

Doch es lohnt sich, es immer wieder zu versuchen, sich auf Gott den Vater einzulassen.

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