Was ich nicht will, dass man mir tut …

Die Liebe sei ohne Falsch. Hasst das Böse, hängt dem Guten an. Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem anderen mit Ehrerbietung zuvor.
(Römer 12,9-10)

Die Aufforderung, jedem mit Ehrerbietung zuvor zu kommen, scheint mir schwer umsetzbar. Denn egal ob nun in einem Selbsthilfemeeting, in der Famile, in der Runde der Freunde und Bekannten oder der Gemeinde, Gruppe von Freunden. Einen sogenannten »Kotzbrocken« gibt es doch überall. Und auch ihm oder ihr soll ich mit Ehrerbietung zuvor kommen? Wirklich schwer vorstellbar.

Selbst wenn wir als Christen und Christinnen alle Menschen lieben sollen, so werden wir wohl kaum in der Lage sein, auch alle zu mögen. Was also tun? Um zumindest der Aufforderung aus dem Römerbrief nachzukommen, hilft vielleicht das alte Sprichwort: »Was du nicht willst, dass man dir tut, das füg auch keinem anderen zu.«

Einem »Kotzbrocken« mit Freundlichkeit und Zuvorkommenheit zu begegnen, fällt mir leichter, wenn ich mir vorstelle, wie ich gerne behandelt werden möchte. Und wer weiß, vielleicht trägt ja das eigene Verhalten dazu bei, beim »Kotzbrocken« ganz andere Seiten zum Vorschein zu bringen.

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