Zeigen, was möglich ist

Wir können’s ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben.
(Apostelgeschichte 4,20)

Denken wir noch manchmal an die letzten Tage unserer aktiven Suchtzeit? Erinnern wir uns noch daran, wer oder was uns dazu gebracht hat, mit dem Trinken aufzuhören oder keine Drogen mehr zu konsumieren?

Vielleicht haben ja Worte, von jemandem, der oder die den Absprung schon geschafft hat, ihren Teil dazu beigetragen, dass wir z.B. das erste Glas haben stehen lassen.

Wenn dem so ist, dann hast DU allen Grund dazu, anderen Betroffenen, die noch nicht soweit sind, zu sagen, dass ein Leben ohne Drogen und ohne Alkohol möglich ist. Und wenn dem nicht so war, tue es trotzdem. So wie Christen und Christinnen von Jesus Christus erzählen, und was er schon in ihrem Leben bewirkt hat, erzähle auch DU von der gewonnen Freiheit eines Suchtstoff freien Lebens. Für jemanden, der noch drauf ist, können deine Worte der auslösende Impuls sein, einen neuen Weg zu beschreiten.

Bis ans Ende der Welt


Die Boeing 747 beschleunigt immer schneller. Als die Maschine nach schier endlosen Metern des Anlaufs abhebt und steil in den Himmel steigt, wird Peter noch fester in seinen Sitz gepresst. »Endlich bin ich frei«, denkt er sich.

Mit dem Start fühlt sich Peter so, als falle alles von ihm ab. Die letzten Monate, in denen so viel passiert ist. Erst die Trennung von seiner Frau wegen seines lächerlichen Fehltritts und dann noch die Kündigung der Arbeitsstelle. »Dabei hätte der Fehler auch jedem anderen passieren können«, murmelt er leise vor sich hin. Die Freunde hielten ihm vor, sich unmöglich zu benehmen. Immer mehr verstärkte sich bei ihm der Gedanke, als wenn sich alle und alles gegen ihn verschworen hätten.

Doch all das fällt nun ab von seinen Schultern, von seiner Seele. Es sind nur noch etwas mehr als 30 Stunden, bis er in Auckland, Neuseeland, landet und ein neues Leben beginnen kann. Ein neuer Peter wird neue Freunde, eine neue Liebe und neue Arbeit finden und alles wird gut.
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