Entscheidungen treffen

Euer Ja sein Ja, euer Nein ein Nein, alles andere stammt vom Bösen.
(Matthäus 5,37)

Entscheidungen zu treffen und dazu zu stehen, gehörte in der Zeit unseres Drogen- und Alkoholkonsums sicher nicht zu unseren Lieblingsbeschäftigungen. Zu den wichtigsten Entscheidungen die wir trafen, zählte für uns wohl meist auch nur, welche Droge wir nehmen, welchen Schnaps wir trinken wollten.

Jetzt in unserem cleanen und trockenen Leben, sieht es meist anders aus. Wir treffen jeden Tag viele Entscheidungen. Das bedeutet auch, dass wir immer wieder aufgezeigt bekommen, dass, wenn wir uns für etwas entscheiden uns gleichzeitig auch gegen etwas anderes entscheiden.
Manchmal fällt uns das leicht, manchmal schwer. Doch wir sollten nicht versuchen, uns davor zu drücken. Dieser Teil gehört einfach zu einem cleanen und trockenen Leben dazu und spiegelt wieder, wie verantwortungsvoll und verlässlich wir mit uns und mit anderen umgehen.

Social Business – Von Communities und Collaboration

rezension-social-businessSoziale Netzwerke wie Facebook, YouTube, Twitter oder Instagram sind im Leben der Menschen in unserer technisierten Welt nicht mehr wegzudenken. Schleichend verändert sich durch die Nutzung auch die Art und Weise wie wir miteinander kommunizieren. Dies stellen vermehrt auch Unternehmen fest und sehen sich vor der Herausforderung gestellt, welchen Einfluss das für die Kommunikation nach außen, aber auch für die interne, bedeutet und welche Chancen sich möglicherweise daraus ergeben.

In dem von Carsten Rossi herausgegeben Buch »Social Business« wird genau dieser Frage nachgegangen. Unterstützt werden die allgemeinen Hinweise mit einer Vielzahl an Gastbeiträgen von Verantwortlichen, die in ihrem Unternehmen bei der Nutzung der Sozialen Netzwerke ganz unterschiedliche Wege gegangen sind.

Gerade die Vielzahl an unterschiedlichen Beiträgen regt dazu an, darüber nachzudenken, welche Auswirkung die veränderte Form der Kommunikation auch für die Kirche bedeutet.

Wer das Buch in die Hand nimmt, sollte allerdings schon Erfahrung in Sozialen Netzwerken gesammelt haben. Das erleichtert es, die unterschiedlichen Gastbeiträge nachzuvollziehen.

Annabelle Atchison, Thomas Mickeleit, Carsten Rossi (Hg.)
ISBN 978-3-98601-017-0
Frankfurter Allgemeine Buch

Warum ich in der Kirche bleibe

In Deutschland sind im Jahr 2012 mehr als 250.000 Menschen aus den beiden Groß-Kirchen ausgetreten. Das ist eine hohe Zahl an Menschen, die hier einen Schluss-Strich gezogen haben. Auch wenn jeder Austritt eine persönliche Entscheidung ist, gibt es doch Entwicklungen in den Kirchen und unserer Gesellschaft, die viele Menschen nicht mehr mitgehen wollen.

Manchem geht es ums eigene Geld. Sie wollen ganz praktisch Kirchensteuer sparen und damit das monatlich verfügbare Einkommen erhöhen. Sie machen damit deutlich, dass der Glaube und damit die Kirche für ihr Leben keinen Wert mehr haben.
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